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Midnight hour & overcomings

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Midnight hour & overcomings

Beitrag von Valkyria Carrow am Fr März 17, 2017 10:34 pm

MIDNIGHT HOUR OVERCOMINGS
Alan Morton & Valkyria Carrow # Quidditchfeld # mitten in der Nacht im ersten Monat des neuen Schuljahres

Mit einem lauten Seufzen, bei dem Valkyria schon beinahe befürchtete, die anderen Mädchen im Schlafsaal zu wecken, schwang sie sich aus dem einladend warmen Bett und begann so gleich dank der recht kalten Luft in den Kellergewölben leicht zu zittern. Allerdings konnte dies auch die Angst - nein, eher Aufregung - sein, die gleichzeitig in ihr aufstieg und sie vollständig einnahm. Lange hatte sie wach gelegen und nachgedacht, immer wieder in der letzten Zeit, meistens nach Tagen, an denen sie heimlich doch dem Quidditchtraining der verschiedenen Hausmannschaften sehnsüchtig zugesehen hatte. Letztendlich hatte aber immer dieser Anflug von Angst die Slytherin davon abgehalten, sich näher damit auseinanderzusetzen oder auch nur eine Sekunde länger als nötig darüber nachzudenken. Viele hatten ihr gesagt, es wäre nur ein unglücklicher, aber lächerlicher kleiner Sturz gewesen, allerdings hatte sie jedem von ihnen für diese Aussage allein einige "kleine, lächerliche" Albträume beschert. Ja, vielleicht unangemessen, aber sie sollten einfach alle sehen, was sie davon hatten. Und sie war niemals wieder auf einen Besen gestiegen. 
Still und heimlich zog sie sich an, warf sich einen Mantel über und band die hellen Haare erstaunlich achtlos zu einem Zopf zusammen, den sie halb im Schal versteckte, den sie sich als letztes noch umband. Dann drehte sie sich zu dem Schrank, in dem ihr Elvensprint seit dem schicksalhaften Tag verstaubte und es brauchte einige Momente, bis sie ihn langsam öffnete. Er stand dort wie ein stiller Vorwurf. Ein Vorwurf an sie selbst, den sie nur allzu persönlich nahm und der ein ebenso wortkarges Duell auslöste, welches von außen recht unspektakulär anzusehen gewesen wäre, während ihre Gedanken wirbelten. Wie oft hatte sie hier gestanden und sich letztendlich wieder ins Bett gelegt? Heute nicht. Eine Carrow würde sich nicht wieder abbringen lassen, nicht wie die letzten unzähligen Male. Während sie sich ihre Unterlippe beinahe blutig kaute, griff Valkyria schließlich nach dem Besen, hielt doch eine Sekunde inne, in der sie die Hände zu einer Faust ballte und holte ihn dann in einer flüssigen Bewegung heraus.
Als ob die Schülerin fürchetete, ihn in einem Anfall von Impulsivität sofort wieder hereinzuwerfen, drehte sie sich auf dem Absatz um und verließ fluchtartig den Schlafsaal und auch den dunklen und verlassenen Gemeinschaftsraum. Es war nicht das erste Mal, dass die Vertrauensschülerin der Schlangen sich nach draußen schlich, doch die Anspannung war trotzdem ungewöhnlich groß, als sie durch die verlassenen Gänge nach draußen und über die Ländereien schlich. Ihr Ziel war klar - das Quidditchfeld. Weiterhin stapfte sie unerschrocken in die Richtung, kämpfte gegen den unangenehmen Wind und schlug die tausend Ausreden aus ihrem Kopf, warum sie umdrehen sollte. Den Elvensprint hielt sie in der Hand, als wäre es ein ekelhaftes Tier, welches sie nicht unnötig lange halten wollte, was jeden, der dies gesehen hätte, wahrscheinlich erheitern würde.
Und jetzt war sie da. Stand mitten auf dem Feld, endlich wieder einen Besen in der Hand, fest entschlossen - um gar nichts zutun. Valkyria rührte sich nicht mehr und biss sich auf die Zunge. Verdammt. Unentschlossen sah sie auf den Besen, machte ein paar unbeholfene Anstalten und letztendlich bewegte sie sich einfach nicht von der Stelle. Wie feige war sie denn eigentlich? 
"Das kann einfach nicht sein.", etwas lauter als erwartet, doch bei dem scheinbar leeren Stadion auch nicht weiter wichtig, fluchte sie und kämpfte sogar einen Moment mit den Tränen. Val war enttäuscht. Enttäuscht von sich selbst.

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Re: Midnight hour & overcomings

Beitrag von Alan Morton am Sa März 18, 2017 12:21 am

Alan stand am Fenster und sah hinaus in die Nacht. Ein starker Wind ging und Wolkenfetzen flogen am Himmel entlang. Er seufzte. Ob es seine Zimmergenossen wecken könnte interessierte ihn nicht. Um diese Uhrzeit bekam noch nicht einmal ein Drache auf dem Dach die Jungs wach. Zu gut wusste er es, schließlich hatte er in diesem Zimmer schon so einiges gemacht, um diese Uhrzeit. Denn um diese Uhrzeit war er immer wach. Als ein Wesen der Nacht, wie der Volksmund es so schön ausdrückte, war man nun einmal in der Nacht wach und schlief nicht wie alle anderen im Schloss. Das Fenster klapperte. Ein Windstoß war dagegen "geflogen", oder wie man das ausdrückte. Ein weiterer Seufzer und er verlies den Raum. Leise, als würde er schweben, ging er die Stufen zum Gemeinschaftsraum hinunter und durch die Tür. Nicht einmal die Wächterin des Durchgangs wachte auf. Alan machte sich auf den Weg in ein niedrigeres Stockwerk. Das in dem der Gemeinschaftsraum der Gryffindors war lag sogar für ihn zu weit oben. Er hatte es einmal versucht aus dem Fenster zu klettern, aber er stürzte und landete etwas unsanft auf dem Boden. Verletzungen trug er keine davon, aber es tat weh und kratze ein wenig an seiner Würde.
Durch das gewohnte Fenster im ersten Stock hindurch, rannte er den Weg hinunter. Dorthin wo er meistens ging. Zum leeren Quidditchfeld. Was sollte es auch sonst sein? Wer geht schon mitten in der Nacht auf das Quidditchfeld der Schule?
Wie ein flinkes Wiesel rannte er den Hügel hinab. Der hölzerne Bau kam ihm immer näher, bis er nahe genug war, um einen riesigen Satz zu machen. Nicht ein bisschen außer Atem stand er auf einem der Träger, der eine Tribüne hielt. Von hier aus sah man noch sehr weit, aber das schönste an der Kulisse war das Schloss, das im Dunkeln auf dem Hügel thronte und selbst von hier noch mächtig wirkte. Nur für Alan war die Aussicht nicht interessant. Er kannte sie bereits auswendig. Sie änderte sich ja nicht. Schnell erklomm er ein paar Meter und wandte sich durch eine Lücke in der Tribünenseite. "Sport am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen... Oder so...", murrte er leise und klopfte den Dreck von seinen Händen. Dafür, dass die Tribüne von den Schülern sauber  gehalten werden sollte, war sie ziemlich voller Müll, stellte er jedes Mal fest. Auch wenn es dunkel war. Ein Glitzern zog seine Aufmerksamkeit auf sich. Etwas lag zwischen den Stufen auf dem Boden und die Sterne, die ab und zu zwischen den Wolken hindurchsahen, spiegelten sich. Alan ging in die Knie, um es aufzuheben. Es war ein Anhänger von einer Kette, zumindest waren noch Überreste von dieser daran. Der Besitzer davon hatte sicherlich Spaß hier. Sonst wäre ihm aufgefallen, dass sie weg ist. Er setzte sich direkt an der Fundstellen auf die Stufen und sah nach oben. Langsam begann er sich vorzustellen, wie Gryffindors um ihn herum jubelten und einer ihrer Jäger versuchte den Slytherins den Quaffel abzunehmen. Der Wind fuhr dabei durch seine Haare und mit geschlossenen Augen konnte er sich sogar vorstellen, selbst im Team mitzufliegen. Am helllichten Tag. Ein weiteres Seufzen und er nahm einen Blutlolly aus einer der Innentaschen seiner Jacke. Ihm war langweilig, weswegen er begann mit dem Anhänger in seiner Hand zu spielen. Das Glänzen flog hoch und landete wieder in seiner Hand und flog hoch und landete - ""
Überschwänglich bewegte er sich nach vorne, versuchte zu orten wo auf dem Feld die Quelle der Stimme stand. Ich bilde mir das doch nur ein oder? ging es ihm zuerst durch den Kopf, doch als er sich in den Arm kniff änderte sich nichts, außer das sein Arm nun weh tat. Mit Freude erfüllt stand er auf, begann zu grinsen und machte sich so schnell es ging nach unten auf. Zu der Person, die in Mantel und Schaal eingewickelt verzweifelt versuchte einen Besen zum Fliegen zu bekommen. Wie am Fenster nahm er den kürzesten Weg und sprang hinunter. Ungewollt lautlos sogar und genauso ging er auch auf die Schülerin zu, in deren Rücken er war. Etwas plump und ohne sich irgendwie noch vorzuwarnen fragte er: "Kann ich irgendwie helfen?" So begeistert von der Tatsache, dass er nicht alleine auf diesem Feld ist, so wie all die andern hundert Male, grinste er breiter und seine spitzen Eckzähne waren auch gut genug im Dunkeln sichtbar, aber darauf achtete er gerade gar nicht. Sozialer Kontakt!!!, ging nur durch seinen Kopf.
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Re: Midnight hour & overcomings

Beitrag von Valkyria Carrow am So März 19, 2017 5:45 pm

Valkyria zuckte bei der Stimme hinter sich heftig zusammen und beinahe hätte sie den Besen, den sie umklammert hatte, wie den gefährlichen Kopf einer Schlange, den sie von sich weghalten wollte, einfach fallen gelassen. Ruckartig drehte sie sich um, noch in der Annahme, vielleicht nun auch noch einfach verrückt zu werden, doch es stand tatsächlich jemand hinter ihr, der auch keiner der Professoren war. Sondern ein Schüler. In einer Kurzschlussreaktion ihres müden Gehirns, welches erst durch den Schreck endlich vollständig wach zu werden schien, versuchte Val, den Besen hinter ihrem Rücken zu verstecken. Wie lächerlich. Ihr Herz raste und schien sich auch nicht zu beruhigen, als die spitzen Zähne sie mit beinahe überschwänglicher Begeisterung anlächelten. Oh Gott, dachte die Slytherin, auch noch ein Vampir. Konnte es noch besser werden? Das Mädchen musste im ersten Moment dem Drang widerstehen, einfach einen Schritt nach hinten zu weichen und etwas Abstand zwischen sie zu bringen. Mit leicht zusammengekniffenen Augen versuchte sie sich auch noch an seinen Namen zu erinnern, während sie leicht fröstelte und sich Haarsträhnen aus dem Gesicht strich. Alan. Das war er gewesen!
Bei seiner Frage sah sie kurz zu ihm und ließ dann einen Moment ihren Blick wandern, als müsste sie sich erst erinnern, wo sie war und was sie hier wollte. Auch, wenn sie sich dessen natürlich vollkommen bewusst war. "Was? Nein. Also ich weiß nicht. Ach, keine Ahnung.", war das erste, was an geistreichen Worten aus ihrem Mund kam und sie selbst zu der Frage brachte, ob sie sich nun einfach selbst mit dem Besen schlagen sollte. Allerdings drückte dies ihre innere Verwirrung schon einmal recht gut aus. Das half Alan - seinen Namen kannte man immerhin - aber wahrscheinlich auch nicht weiter. "Langsam glaube ich mir kann niemand mehr helfen.", fügte Valkyria also mit einem gedehnten Seufzen nach kurzem Stillschweigen und einfachem anstarren ihres Gegenübers hinzu. "Du hast mich ein wenig erschreckt. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass irgendjemand um diese Uhrzeit noch Interesse daran hat, hier herumzuhängen.", ein hervorragender Versuch, vom Thema abzulenken, wie die gequält lächelnde Slytherin für sich feststellte. Aber für ihn war es wohl kaum möglich, am helllichten Tag hier herumzuhängen, weswegen es sich von selbst erklärte was er hier tat. 
Nun hielt sie den Besen auch wieder gezwungen etwas lockerer in der einen Hand, zog mit der anderen den Schal etwas fester und stand etwas unentschlossen herum. "Ich wollte eigentlich etwas trainieren.", die Aussage ließ sie im Raum stehen, immerhin ging sie nicht unbedingt davon aus, dass Alan eine Ahnung hatte. Sie hatte das Jahr über versucht, möglichst geheim zu halten, dass ihre endende Karriere in der Hausmannschaft daran lag, dass sie Angst hatte. Offiziell hatte sie ihren neuen Posten vorgeschoben, was vielleicht höchstens für einige der Slytherins eine fragliche Aussage sein konnte.

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Re: Midnight hour & overcomings

Beitrag von Alan Morton am So März 19, 2017 6:33 pm

Wegen der ruckartigen Bewegung machte Alan eine  Schritt nach hinten. Ihn beschlich das Gefühl sie würde ihn gleich mit dem Besen in ihren Händen verprügeln. "Entschuldigung.", er hob die  Hände hoch, "Ich wollte dich nicht erschrecken." Ein kurzes Kichern war von ihm zu hören, als die Schülerin versuchte den Besen hinter ihrem Rücken zu verstecken. Ihren Schrecken konnte der Vampir gut hören, denn das rasende Herz donnerte für seine Ohren über das ganze Feld. Ah. Herz. Nein. Aus! Nicht dran denken! fluchte er. Seine Beherrschung war ziemlich gut, aber wenn er sich das vorstellte half es nicht gerade viel. Um den Gedanken los zu werden nahm er wieder den Lolly in den Mund. Es befriedigte zwar nicht ganz seine Instinkte, aber es war wenigstens ein Puffer, damit er nicht gleich auf sie los ging.
Fragend sah er sie an. Nicht nur wegen dem gestotter, sondern auch wegen der Aussage man könne ihr nicht mehr helfen. "Mir kann man nicht mehr helfen.", war seine Antwort darauf, "So lange du nicht mit einem Fluch belegt, tot, oder beides bist, kann man dir helfen." Es war tatsächlich ein indirektes Angebot. Ihm war langweilig und er brauchte etwas zu tun  und sie brauchte Hilfe. Win-Win sag ich da nur.
"Tut mir immer noch Leid, das ich dich erschreckt habe. Ich vergesse immer, dass ich so leise bin." Musternd sah er die Schülerin an. Wenn sie tranieren wollte. War sie dann in einem der Hausteams? Langsam ging er die Liste in seinem Kopf durch, aber bei den derzeitig Teams war sie nicht dabei. Er ging einen Schritt nach vorne, sah sie genauer an. "Bist du nicht die aus dem Slytherinteam? Die abgestürzt ist und danach nicht mehr geflogen ist?" Ihm fiel es wieder ein. Angeblich hatte sie ja ihren Posten als Vertrauensschülerin vorgezogen, aber so wie sie geflogen war zweifelte er da stark daran. Auch wenn er nie persönlich anwesend war bei den Turnieren, wusste er wie die Spiele abliefen. Entweder erzählte ihm jemand alles, oder über ein paar knifflige Zaubertricks konnte er zusehen, obwohl er im Keller saß. Alan war einfach ein zu großer Quidditch-Fan als das er sich den Spaß daran durch so einen blöden Vampir-Biss nehmen lies.
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Re: Midnight hour & overcomings

Beitrag von Valkyria Carrow am Fr März 24, 2017 10:30 pm

"Ein Fluch ist es nicht. Zumindest nicht direkt.", murmelte Valkyria, die den Vergleich in diesem Moment allerdings doch erstaunlich passend fand. An manchen Tagen fühlte es sich jedenfalls so an, auch wenn es wohl eine Übertreibung war, ihre Flugangst mit dem Biss eines Vampirs zu vergleichen. Wenigstens konnte sie noch ohne das Trinken von Blut und dafür mit dem Sonnenlicht leben, was Alan seitdem verwährt geblieben war. Einige ihrer Freunde hatten sie oft im Scherz mit einem Vampir verglichen, was ihre ungewöhnlich blasse Hautfarbe anging, die besonders im Mondlich noch ein wenig zu leuchten schien. Wie in diesem merkwürdigen Muggelfilm. "Mit dem was dir passiert ist kann man es auf jeden Fall nicht vergleichen, denke ich.", mit einem scheinbar belanglosem Zucken der Schultern kam ihr die Feststellung über die aufgebissene Lippe. 
"Ach, ich werde es überleben.", winkte die Slytherinschülerin ab und ließ ihren Blick schweifen. Nicht, dass sie noch mehr professorischen Besuch bekamen. Ein Schreck am Abend vertrieb fast Kummer und Sorgen. Auch wenn wahrscheinlich niemand dem Morton irgendeinen Vorwurf gemacht hätte, höchstens der Sechstklässlerin, die als Vertrauensschülerin auch noch eine gewisse Vorbildfunktion innehatte. Als er ohne Umschweife genau auf den Punkt brachte, was ihr passiert war, kam der heruntergeschluckte Zorn scheinbar wieder ans Tageslicht, denn sie funkelte den Gryffindor vor sich mit feindseligem Blick an und verschränkte die Arme, als könnte sie sich so vor der Wahrheit schützen. "Genau die bin ich. Danke, dass du es so schön zusammengefasst hast.", meinte sie scharf und räusperte sich dann, sah kurz weg und schien sich so schnell zu beruhigen, wie sie damit angefangen hatte wütend zu werden. "Tut mir leid, war nicht so gemeint.", mit den Worten, die wie von allein aus ihrem Mund zu kommen schienen, überraschte sich die ehemalige Quidditchspielerin allerdings selbst. "Ich meine, ich höre es immer noch nicht besonders gerne, wie man vielleicht nachvollziehen kann.", wann hatte die Diplomatie sie eigentlich getroffen? Machte sie das ganze hier noch offen emotional? "Aber ich glaube auch, ich kann es noch immer nicht.", während sie die Trauer über diese Tatsache einfach irgendwohin verbannte, sah sie etwas betreten auf den Besen in der rechten Hand, von dem sie beinahe sanft eine Spinnenwebe entfernte. Noch immer kam er ihr in der eigenen Hand wie ein Fremdkörper vor, der nicht mehr so zu ihr passen wollte, wie er es einmal getan hatte. "Vielleicht ist es wirklich lächerlich.", die Worte waren in einem Unterton geprägt von Trauer langsam und deutlich leiser von ihr gesprochen worden. Wahrscheinlich hatten die anderen Recht gehabt.

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Re: Midnight hour & overcomings

Beitrag von Alan Morton am Di März 28, 2017 7:51 pm

Bestätigend lächelte er die Slytherin an. Ein Gryffindor lächelte eine Slytherin an, aber was solls. Wenn jemand Probleme hat, dann war es egal zu welchem Haus er gehört. "Mit einem Problem, das einen so verzweifelt stimmt, kann man aber schlecht leben. Du blutest übrigends etwas." Er deutete auf seine Lippe, um bei ihr die aufgebissene Stelle zu zeigen. Er roch es mehr als das er es sah. Es war wirklich sehr wenig, vermutlich nicht einmal durch ein normales Auge wahrnehmbar, aber das machte ihn gerade nervös. Er lies es sich aber nicht anmerken und konzentrierte sich wieder auf den Lolly in seinem Mund. Alan blinzelte als er von ihr angefahren wurde und sie sich gleich darauf entschuldigte. Einen weiteren Schritt ging er auf sie zu und boxte sie in die Schulter. "Kein Ding. Kann jedem in so einer Situation passieren." Al schüttelte den Kopf und seufzte, "Mit solchen Gedanken kommst du aber sicher nicht mehr auf den Besen. Nehm dir ein Beispiel an mir. Sitz ich deswegen jammernd herum, dass ich wie ein Brathähnchen verbruzel, wenn ich ungeschützt an die Sonne gehe?" Ja tust du. antwortete sein Inneres und Alan erwiederte sogar, Muss sie ja nicht wissen. Da sie nicht aussah, als würde sie regelmäßig im Eberkopf sitzen, vermutete er, dass sie es sowieso nicht wusste. "Optimistisch denken und dann ab auf den Besen." Mit seinem Kopf machte er Kreisbewegungen nach oben, die den Start mit einem Besen nachahmen sollten.
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Re: Midnight hour & overcomings

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