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Adrian Black

Alasdair Wolfar

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Shanti Mathur

Okklumentik

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Adrian Black

Zsófia Wolfar

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Ariana Black

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Quinton Arclight

Telepathischer Kraftschlag

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Mackenzie Lennox

Telekinese

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Shanti Mathur

Telekinetische Explosion

1/2

Tristan Kyle Goodale

Animagus

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Alasdair Wolfar - Hund

Ramona Pirata - schwarzer Adler

Zsófia Wolfar - Adler

Ethan Seawn - Reh

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Mackenzie Lennox (Fledermaus)

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Vampire

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Alan Morton

Halbvampire

1/3

Dakaria Drake

Seher

1/2

Eli Aiken

Zeit anhalten

2/3

Damon Rosier

Kobe Adeyemi

Parselmund

3/5

Mila Rahmani

Scorpius Malfoy

Melody Jones

Yin/Yang Zwillinge

2/2

Alasdair Wolfar

Zsófia Wolfar



[ES WAR EINMAL ...] - Von der Schlacht um Hogwarts bis Heute

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[ES WAR EINMAL ...] - Von der Schlacht um Hogwarts bis Heute

Beitrag von Forenaccount am Mi Nov 18, 2015 1:14 pm

ES WAR EINMAL!

Die Schlacht um Hogwarts

... Schreie gelten durch das Morgengrauen, und als Neville lichterloh brannte, wie zu Stein erstarrt, unfähig, sich zu rühren, konnte Harry es nicht länger ertragen:
Er musste handeln -
Und dann passierten viele Dinge gleichzeitig.
Sie hörten einen Tumult von der fernen Grenze des Schulgeländes her, und es klang, als schwärmten Hunderte von Menschen über die Mauern, die außer Sicht waren, und stürmten unter lautem Kriegsgeschrei auf das Schloss zu. Zur selben Zeit kam Grawp um die Ecke des Schlosses herumgetrampelt und rief "HAGGER!" Voldemorts Riesen beantworteten seinen Schrei mit Gebrüll. Sie rannten wie Elefantenbullen auf Grawp zu, dass die Erde erbebte. Dann kam Hufgeklapper, Bogen schwirrten, und plötzlich schossen Pfeile in die Reihe der Todesser, die mit überraschten Schreien auseinanderstoben. Harry zog den Tarnumhang aus seinem Umhang, warf ihn sich über und sprang auf die Beine, als auch Neville sich bewegte.
Mit einer raschen, flüssigen Bewegung warf Neville den Körperklammerfluch ab; der lodernde Hut fiel ihm vom Kopf, und aus seinen Tiefen zog er einen silbernen Gegenstand hervor, mit einem glitzernden, rubinbesetzten Griff - 
Der Hieb der silbernen Klinge war im Gebrüll der herannahenden Menge, im Lärm der sich aufeinanderwerfenden Riesen und heranstürmenden Zentauren nicht zu hören, und doch schien er alle Blicke auf sich zu ziehen. Mit einem einzigen Schlag schnitt Neville der großen Schlange den Kopf ab, der hoch in die Luft wirbelte und in dem Licht schimmerte, das aus der Eingangshalle flutete, und Voldemorts Mund stand offen, und ein Wutschrei entfuhr ihm, den niemand hören konnte, und der Körper der Schlange viel dumpf auf die Erde zu seinen Füßen - 
Unter dem Tarnumhang versteckt, warf Harry einen Schildzauber zwischen Neville und Voldemort, bevor dieser seinen Zauberstab heben konnte. Und dann drang durch die Schreie und das Gebrüll und das donnernde Gestampfe der kämpfenden Riesen Hagrids Schrei, der lauteste von allen.
"HARRY!" brüllte Hagrid. "HARRY! - WO IST HARRY?"
Es herrschte Chaos. Die angreifenden Zentauren trieben die Todesser auseinander, alle flohen vor den stampfenden Füßen der Riesen, und die herandonnernde Verstärkung, von der keiner wusste, woher sie gekommen war, rückte immer näher; Harry sah, wie große geflügelte Wesen Voldemorts Riesen um die Köpfe flogen, wie Thestrale und der Hippogreif Seidenschnabel ihnen die Augen auskratzten, während Grawp mit den Fäusten auf sie einschlug und eintrommelte; und nun wurden die Zauberer, die Verteidiger von Hogwarts und Voldemorts Todesser gleichermaßen, zurück in das Schloss gezwungen. Harry schoss Zauber und Flüche gegen jeden Todesser ab, den er zu Gesicht bekam, und sie brachen zusammen, ohne zu wissen, was oder wer sie getroffen hatte, und die sich zurückziehende Menge trampelte über ihre Körper hinweg.
Noch immer unter dem Tarnumhang versteckt, wurde Harry in die Eingangshalle gedrängt: Er suchte nach Voldemort und sah ihn auf der anderen Seite des Raumes mit seinem Zauberstab Flüche abfeuern und in die große Halle zurück weichen, und er schrie nach wie vor seinen Anhängern Befehle zu, während er Zauber nach rechts und links schickte; Harry brachte noch mehr Schildzauber hervor, und Seamus Finnigan und Hannah Abbott, die sonst Voldemort zum Opfer gefallen wären, jagten an ihm vorbei in die große Halle, wo sie sich in den Kampf stürzten, der dort bereits in vollem Gange war.
Und nun stürmten mehr, noch mehr Leute die Vordertreppe hoch, und Harry sah, wie Charlie Weasley Horace Slughorn überholte, der immer noch seinen smaragdgrünen Pyjama anhatte. Offenbar waren sie an der Spitze einer Gruppe von Familien und Freunden all jener Hogwarts-Schüler zurückgekehrt, die geblieben waren, um zu kämpfen, zusammen mit den Ladeninhabern und Hausbesitzern von Hogsmeade. Die Zentauren Bane, Ronan und Magorian platzten gerade mit lautem Hufgeklapper in die Halle, als hinter Harry die Tür zu den Küchen aus den Angeln gesprengt wurde.
Die Hauselfen von Hogwarts schwärmten in die Eingangshalle, schreiend und Tranchiermesser und Hackbeile schwingend, angeführt von Kreacher, an dessen Brust das Medaillon von Regulus Black baumelte und dessen Ochsenfroschstimme selbst in all dem Getöde noch vernehmbar war: "Kämpft! Kämpft! Kämpft für meinen Herrn, den Beschützer der Hauselfen! Kämpft gegen den dunklen Lord, im Namen des tapferen Regulus! Kämpft!"
Sie hackten und stachen auf die Knöchel und Schienbeine der Todesser ein, die kleinen Gesichter voller Heimtücke, und wo Harry auch hinblickte, brachen Todesser unter der schieren Überzahl ein, die von Zaubern besiegt waren, die Pfeile aus Wunden zogen, denen Elfen ins Bein gestochen hatten oder die einfach versuchten zu entkommen, doch in der heranstürmenden Horde untergingen.
Aber noch war es nicht vorüber: Harry eilte zwischen Duellanten hindurch, an sich sträubenden Gefangenen vorbei in die große Halle.
Voldemort stand im Zentrum der Schlacht, er schlug und quälte alle, die in seiner Reichweite waren. Harry kam nicht frei zum Schuss, kämpfte sich aber näher heran, immer noch unsichtbar, und die Große Halle füllte sich mehr und mehr, da alles, was Beine hatte, sich hineinzwängte.
Harry sah, wie Yaxley von George und Lee Jordan niedergeschlagen wurde, wie Dolohow schreiend von Flitwick gefällt wurde, wie Walden Macnair von Hagrid quer durch den Raum geschleudert wurde, gegen die steinerne Wand auf der anderen Seite krachte und bewusstlos zu Boden rutschte. Er sah, wie Ron und Neville Fenrir Greyback zu Fall brachten, wie Aberforth Rookwood schockte, Arthur und Percy Thicknesse niedermachten und Lucius und Narzissa Malfoy durch die Menge rannten und nicht einmal versuchten zu kämpfen, sondern nach ihrem Sohn schrien.
Voldemort kämpfte nun gegen McGonagall, Slughorn und Kingsley gleichzeitig, und kalter Hass stand ihm ins Gesicht geschrieben, während sie sich um ihn herumschlängelten und duckten, außerstande, ihm den letzten Schlag zu versetzen - 
Auch Bellatrix kämpfte noch, etwa fünfzig Meter von Voldemort entfernt, und wie ihr Herr schlug sie sich mit dreien auf einmal: mit Hermine, Ginny und Luna, die alle ihr Bestes gaben, doch Bellatrix war ihnen ebenbürtig, und Harrys Aufmerksamkeit wurde abgelenkt, als ein Todesfluch so nah an Ginny vorbeischoss, dass sie dem Tod nur um Zentimeter entging - 
Er rannte in die andere Richtung, stürzte auf Bellatrix statt auf Voldemort zu, doch nach wenigen Schritten wurde er zur Seite gestoßen.
"NICHT MEINE TOCHTER, DU SCHLAMPE!" 
Mrs Weasley warf im Laufen ihren Umhang von sich, um die Arme frei zu haben. Bellatrix drehte sich um sich selbst, brüllend vor Lachen, als sie ihre neue Herausforderin erblickte.
"AUS DEM WEG!" rief Mrs Weasley den drei Mädchen zu und mit einem ausladenden Schwung ihres Zauberstabs eröffnete sie das Duell. Harry beobachtete, erschrocken und begeistert zugleich, wie Molly Weasleys Zauberstab peitschte und wirbelte und wie Bellatrix Lestrange Lächeln verschwand und zu einem Zähnefletschen wurde. Lichtstrahlen schossen aus beiden Zauberstäben, der Boden rund um die Füße der Hexen wurde heiß und rissig; beide Frauen kämpften auf Leben und Tod.
"Nein!" schrie Mrs Weasley, als einige Schüler vorwärtsstürmten und ihr zu Hilfe kommen wollten. "Zurück! Zurück! Sie gehört mir!"
Hunderte von Leuten standen nun an den Wänden ringsum und beobachteten die beiden Kämpfe, den von Voldemort und seinen drei Gegnern und den zwischen Bellatrix und Molly, und Harry verharrte unsichtbar, hin- und hergerissen zwischen beiden, wollte angreifen, aber auch beschützen und konnte nicht sicher sein, dass er dabei nicht die Unschuldigen treffen würde.
"Was wird aus deinen Kindern, wenn ich dich getötet habe?" spottete Bellatrix, wahnsinnig wie ihr Herr und auf der Stelle hüpfend, während Mollys Flüche um sie herumtanzten. "Wenn es Mami so ergeht wie Freddy?"
"Du - wirst - nie - wieder - unsere - Kinder - anrühren!" schrie Mrs Weasley.
Bellatrix lachte, genauso übermütig wie ihr Cousin gelacht hatte, als er rücklings durch den Schleier gestürzt war, und plötzlich wusste Harry, was im nächsten Moment passieren würde.
Mollys Fluch rauschte unter Bellatrix' ausgestrecktem Arm hindurch und traf sie mitten auf die Brust, direkt über dem herzen.
Bellatrix' hämisches Grinsen erstarrte, ihre Augen schienen hervorzuquellen. Für den Bruchteil einer Sekunde wusste sie, was geschehen war, dann kippte sie vornüber, und die Zuschauermenge brüllte, und Voldemort schrie.
Harry kam es so vor, als würde er sich in Zeitlupe umdrehen; er sah, wie es McGonagall, Kingsley und Slughorn nach hinten schleuderte, wie sie, sich windend und mit den Armen rudernd, durch die Luft flogen, als Voldemorts Zorn über den Sturz seiner letzten und besten Getreuen mit der Wucht einer Bombe explodierte. Voldemort hob seinen Zauberstab und richtete ihn auf Molly Weasley.
"Protego!" brüllte Harry, sein Schildzauber breitete sich in der Mitte der Halle aus, und Voldemort starrte umher auf der Suche nach dem Urheber, als Harry sich endlich den Tarnumhang herunterriss.
Der Schreckensschrei, der Jubel, die Rufe von allen Seiten - "Harry!" , "ER LEBT!" - , sie erstarben auf der Stelle. Die Menge hatte Angst, und schlagartig trat vollkommene Stille ein, als Voldemort und Harry sich ansahen und im selben Moment begannen, im Kreis umeinander herumzugehen.
"Ich will keine Hilfe von irgend jemandem." sagte Harry laut und in der absoluten Stille trug seine Stimme wie ein Trompetensignal. "Es muss so sein. Ich muss es selber tun."
Voldemort zischte.
"Potter meint es nicht so.", sagte er, seine roten Augen geweitet. "Das ist doch nicht seine Art, oder? Wen wirst du heute als Schild benutzen, Potter?"
"Niemanden" sagte Harry bloß. "Es gibt keine Horkruxe mehr. Nur uns beide. Keiner kann leben, während der andere überlebt, und einer von uns wird gleich endgültig verschwinden ..."
"Einer von uns?", höhnte Voldemort, und sein ganzer Körper war angespannt, und die roten Augen starrten, eine Schlange, die gleich zuschlagen würde. "Du glaubst, du wirst es sein, nicht wahr, der Junge, der durch Zufall überlebt hat und weil Dumbledore die Fäden in der Hand hielt?"
"Zufall war es also, als meine Mutter starb, um mich zu retten?" fragte Harry. Sie bewegten sich immer noch seitwärts in einem vollkommenen Kreis, wahrten stets denselben Abstand voneinander, und für Harry existierte kein anderes Gesicht als das Voldemorts. "Zufall, als ich beschloss, auf jenem Friedhof zu kämpfen? Zufall, dass ich mich heute Nacht nicht verteidigte und dennoch überlebt habe und zurückkam, um wieder zu kämpfen?"
"Zufälle!" schrie Voldemort, aber nach wie vor schlug er nicht zu, und die Menge ringsum war erstarrt, wie versteinert, und von den Hunderten in der Halle schien niemand zu atmen außer den beiden. "Zufall und Glück und die Tatsache, dass du dich heulend hinter den Rücken bedeutenderer Männer und Frauen geduckt und es zugelassen hast, dass ich sie statt deiner töte!"
Du wirst heute Nacht niemanden mehr töten", sagte Harry, während sie weiter im Kreis gingen und sich in die Augen starrten, Grün in Rot. "Du wirst nicht in der Lage sein, je wieder irgendeinen von ihnen zu töten. Begreifst du es nicht? Ich war bereit zu sterben, um dich daran zu hindern, diesen Menschen etwas anzutun - "
"Aber du bist nicht gestorben!"
"- ich wollte es und das war entscheidend. Ich hab getan, was meine Mutter getan hat. Sie sind vor dir geschützt. Hast du nicht bemerkt, dass keiner der Zauber, die du auf sie gelegt hast, bindende Kraft hat? Du kannst sie nicht foltern. Du kannst ihnen nichts anhaben. Du lernst nicht aus deinen Fehlern, Riddle, oder?"
"Du wagst es-"
"Ja ich wage es", sagte Harry. "Ich weiß Dinge, die du nicht weißt, Tom Riddle. Ich weiß viele wichtige Dinge, die du nicht weißt. Willst du welche hören, ehe du einen weiteren großen Fehler machst?"
Voldemort sagte nichts, ging nur lauernd im Kreis, und Harry wusste, dass er ihn vorläufig noch bannte und ihn in Schach hielt, dass ihn auch nur der Hauch einer Möglichkeit zügelte, dass Harry tatsächlich ein letztes Geheimnis kennen könnte ...
"Ist es wieder die Liebe?" sagte Voldemort mit einem höhnischen Grinsen auf seinem Schlangengesicht, "Dumbledors Lieblingsrezept, Liebe, die, wie er behauptet, den Tod besiegen würde, auch wenn Liebe es nicht verhindert hat, dass er vom Turm fiel und wie eine alte Wachsfigur zerbrach? Liebe, die mich nicht davon abhielt, deine Schlammblutmutter wie eine Kakerlake zu zertreten, Potter - und diesmal scheint dich keiner genug zu lieben, um herbeizurennen und meinen Fluch auf sich zu nehmen. Was wird also diesmal verhindern, dass du stirbst, wenn ich zuschlage?"
"Nur eines", sagte Harry, und sie gingen immer noch im Kreis, aneinander gebunden, auf Abstand gehalten nur durch das letzte Geheimnis.
"Wenn es nicht Liebe ist, die dich diesmal retten wird", sagte Voldemort, "dann glaubst du wohl, dass du magische Kräfte besitzt, die ich nicht besitze, oder aber eine Waffe, die mächtiger ist als meine?"
"Ich glaube, beides", sagte Harry, und er sah einen erschrockenen Ausdruck über das schlangenartige Gesicht huschen, der sich jedoch im nächsten Augenblick verflüchtigte; Voldemort begann zu lachen, und es hörte sich furchterregender an als seine Schreie; humorlos und wahnsinnig, erfüllte sein Lachen die stille Halle mit seinem Echo.
"Du denkst, du beherrschst mehr Magie als ich?", sagte er. "Als ich, als Lord Voldemort, der Zauber vollbracht hat, die sich selbst Dumbledore nicht im Traum vorstellen konnte?"
"Oh er konnte es", sagte Harry, "aber er wusste mehr als du, er wusste genug, um das nicht zu tun, was du getan hast."
"Du meinst, er war schwach!", schrie Voldemort. "Zu schwach, um etwas zu wagen, zu schwach, um sich zu nehmen, was ihm vielleicht hätte gehören können, was nun mein sein wird!"
"Nein, er war klüger als du", sagte Harry, "ein besserer Zauberer, ein besserer Mann."
"Ich habe den Tod von Albus Dumbledore herbeigeführt!"
"Das dachtest du", sagte Harry, "aber du hast dich geirrt."
Die Menge der Zuschauer rührte sich zum ersten Mal, als die Hunderten an den Wänden gleichzeitig Atem holten.
"Dumbledore ist tot!" Voldemort schleuderte Harry die Worte entgegen, als ob sie ihm unerträgliche Schmerzen bereiteten. "Seine Leiche vermodert in dem Marmorgrab auf diesem Schlossgelände, ich habe sie gesehen, Potter, und er wird nicht zurückkehren!"
"Ja Dumbledore ist tot", sagte Harry ruhig, "aber du hast ihn nicht töten lassen. Er wählte selbst, wie er sterben wollte, tat dies, Monate bevor er starb, bereitete alles gemeinsam mit dem Mann vor, den du für deinen Diener gehalten hast."
"Was für ein kindischer Wunschtraum ist das?", sagte Voldemort, und doch schlug er immer noch nicht zu, und seine roten Augen waren unverwandt auf die von Harry gerichtet.
"Severus Snape war nicht dein Mann", sagte Harry. "Snape war Dumbledors Mann, er war von dem Moment an Dumbledores Mann, als du anfingst, meine Mutter zu jagen. Und du hast es nie erkannt, wegen der einen Sache, die du nicht verstehen kannst. Du hast nie gesehen, wie Snape einen Patronus hervorbrachte, oder, Riddle?"
Voldemort antwortete nicht. Sie gingen weiter umeinander herum wie Wölfe, die sich gleich in Stücke reißen würden.
"Snapes Patronus war eine Hirschkuh", sagte Harry, "genau wie der meiner Mutter, weil er sie fast sein ganzes Leben lang geliebt hat, schon seit sie Kinder waren. Das hättest du erkennen müssen", sagte er, und er sah, wie Voldemorts Nüstern sich blähten, "er hat dich gebeten, ihr Leben zu verschonen, richtig?"
"Er begehrte sie, nichts weiter", höhnte Voldemort, "doch als sie tot war, sah er ein, dass es auch andere Frauen gab, und von reinerem Blut, die seiner würdiger waren - "
"Natürlich hat er das zu dir gesagt", erwiderte Harry, "aber er war Dumbledores Spion von dem Moment an, als du sie bedroht hast, und er hat seither immer gegen dich gearbeitet! Dumbledore war schon beinahe tot, als Snape ihm den letzten Stoß versetzte!"
"Das ist nicht von Bedeutung!" kreischte Voldemort, der jedes Wort mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgt hatte, nun jedoch ein gackerndes irres Gelächter ausstieß. "Es ist nicht von Bedeutung, ob Snape mein oder Dumbledores Mann war oder welche kleinen Steine sie mir in den Weg zu legen versuchten! Ich habe sie zertreten, wie ich deine Mutter zertreten habe, Snapes angebliche große Liebe! Oh, aber das passt alles zusammen, Potter, und auf eine Weise, die du nicht verstehst!
Dumbledore versuchte mich daran zu hindern, in den Besitz des Elderstabs zu gelangen! Er wollte, dass Snape der wahre Herr des Stabes wird! Aber ich war vor dir dort, kleiner Junge - ich war bei dem Zauberstab, bevor du ihn in die Hände bekommen konntest, ich hatte die Wahrheit begriffen, ehe du so weit warst. Ich habe Severus Snape vor drei Stunden getötet, und der Elderstab, der Todesstab, der Zauberstab des Schicksals, ist wahrhaftig mein! Dumbledores letzter Plan ist misslungen, Harry Potter!"
"Jaah, allerdings", sagte Harry, "Du hast Recht. Aber bevor du versuchst mich zu töten, würde ich dir raten, darüber nachzudenken, was du getan hast ... denk nach, und versuch ein wenig zu bereuen, Riddle ..."
"Was soll das heißen?"
Nichts, was Harry zu ihm gesagt hatte, keine Enthüllung und kein Spott, hatte Voldemort so heftig schockiert wie dies. Harry sah, wie sich seine Pupillen zu schmalen Schlitzen verengten, sah die Haut um seine Augen weiß werden.
"Das ist deine letzte Chance", sagte Harry, "das ist alles was dir noch bleibt ... ich habe gesehen, was du andernfalls sein wirst ... sei ein Mann ... versuch es ... versuch ein wenig zu bereuen ..."
"Du wagst es - ?" sagte Voldemort erneut.
"Ja ich wage es", erwiderte Harry, "weil Dumbledores letzter Plan zwar nach hinten losging, aber nicht gegen mich. Sondern gegen dich, Riddle."
Der Elderstab zitterte in Voldemorts Hand und Harry umschloss Dracos Zauberstab ganz fest. Der Moment, dass wusste er, war nur noch Sekunden entfernt.
"Dieser Zauberstab arbeitet immer noch nicht richtig für dich, weil du den Falschen ermordet hast. Severus Snape war nie der wahre Herr über den Elderstab. Er hat Dumbledore nie besiegt."
"Er tötete -"
"Hörst du nicht zu? Snape hat Dumbledore nie geschlagen! Sie haben Dumbledores Tod untereinander vereinbart! Dumbledore hatte die Absicht, unbesiegt zu sterben, als der letzte wahre Herr über den Zauberstab! Wenn alles so gelaufen wäre wie geplant, wäre die Macht des Zauberstabes mit ihm untergegangen, weil er ihm nie abgerungen wurde!"
"Aber dann, Potter, hat Dumbledore mir den Zauberstab so gut wie geschenkt!" Voldemorts Stimme bebte vor boshaftem Vergnügen. "Ich hab den Zauberstab aus dem Grab seines letzten Herrn gestohlen! Ich hab ihn gegen den Wunsch seines letzten Herrn an mich genommen! Seine Macht gehört mir!"
"Du begreifst es immer noch nicht, Riddel, oder? Den Zauberstab zu besitzen genügt nicht! Ihn zu halten, ihn zu gebrauchen macht ihn nicht wirklich zu deinem eigenen. Hast du Ollivander nicht zugehört? Der Zauberstab sucht sich den Zauberer ... der Elderstab erkannte einen neuen Herrn, ehe Dumbledore starb, jemanden, der ihn nie auch nur berührt hatte. Der neue Herr nahm Dumbledore den Zauberstab gegen seinen Willen ab, und ihm war nie bewusst, was er da eigentlich getan hatte, und auch nicht, dass der gefährlichste Zauberstab der Welt sich ihm unterworfen hatte ..."
Voldemorts Brust hob und senkte sich rasch, und Harry konnte den Fluch kommen spüren, konnte spüren, wie er sich in dem Zauberstab, der auf sein Gesicht gerichtet war, aufbaute.
"Der wahre Herr über den Elderstab war Draco Malfoy."
Blankes Entsetzen trat für einen Moment in Voldemorts Gesicht, doch dann war es wieder verschwunden.
"Aber was spielt das für eine Rolle?" sagte er leise, "Selbst wenn du Recht hast, Potter, ändert sich nichts für dich und mich. Du hast den Phönixstab nicht mehr. In unserem Duell hier zählen also nur unsere Fähigkeiten ... und wenn ich dich getötet habe, kann ich mich um Draco Malfoy kümmern."
"Aber du kommst zu spät", sagte Harry. "Du hast deine Chance verpasst. Ich war zuerst da. Ich habe Draco schon vor Wochen überwältigt. Ich habe ihm diesen Zauberstab abgenommen."
Harry zuckte kurz mit dem Weißdorn-Zauberstab und er spürte aller Augen in der Halle auf ihm ruhen.
"Also geht es nur noch um die eine Frage, oder?", flüssterte Harry. "Weiß der Zauberstab in deiner Hand, dass sein letzter Herr entwaffnet wurde? Denn wenn er es weiß ... dann bin ich der wahre Herr über den Elderstab."
Eine rotgoldene Glut ergoss sich plötzlich über den verzauberten Himmel über ihnen, als der Rand der gleißenden Sonne am Sims des nächsten Fensters auftauchen. Das Licht traf ihre beiden gesichter gleichzeitig und das von Voldemort war mit einem Mal ein flammender Fleck. Harry hörte die hohe Stimme kreischen, als auch er in größter Hoffnung zum Himmel flehend schrie und mit Dracos Zauberstab zielte.
"Avada Kedavra!"
"Expelliarmus!"
 Der Knall war wie ein Kanonenschlag, und die goldenen Flammen, die zwischen ihnen in der leeren Mitte des Kreises auflodern, den sie beschritten hatten, kennzeichneten die Stelle, wo die Zauber zusammenstießen. Harry sah Voldemorts grünen Strahl auf seinen eigenen Zauber treffen, sah den Elderstab in die Höhe fliegen, dunkel gegen den Sonnenaufgang, sah ihn quer durch die verzauberte Decke trudeln wie den Kopf von Nagini, durch die Luft zu seinem Herrn hin wirbeln, den er nicht töten würde und der gekommen war, um ihn endlich ganz in Besitz zu nehmen. Und Harry fing den Zauberstab mit der unfehlbaren Sicherheit des Suchers in seiner freien Hand auf, während Voldemort mit ausgebreiteten Armen nach hinten fiel und die schlitzartigen Pupillen seiner roten Augen sich nach oben drehten. Tom Riddle schlug mit banaler Endgültigkeit auf dem Boden auf, mit schwachem und zusammengeschrumpften Körper und leeren weißen Händen, das schlangenartige Gesicht ausdruckslos und unwissend. Voldemort war tot, getötet von seinem eigenen zurückprallenden Fluch, und Harry stand mit zwei Zauberstäben in der Hand da und starrte hinunter auf die Hülle seines toten Feinde.
....
to be continue

Quelle - Harry Potter / Band 7 / Die Schlacht um Hogwarts / Wortwörtlich übernommen
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Re: [ES WAR EINMAL ...] - Von der Schlacht um Hogwarts bis Heute

Beitrag von Forenaccount am Mi Nov 18, 2015 5:28 pm

Zur selben Zeit irgendwo in Osteuropa


Ein lauter gellender Schrei ertönte durch das Tal. Langgezogen. Schmerzerfüllt. Als die Verbindung zum dunklen Lord gekappt wurde. Eine letzte Verbindung zum Leben. Eine Person sackte kraftlos in sich zusammen. Doch sie war nicht tot! Noch atmete sie. Und die Person würde auch weiteratmen. Würde den letzten Auftrag des dunklen Lords ausführen. Ein letzter Plan um sozusagen unsterblich zu werden.
Wie lange die Person so da lag wusste sie nicht. Nur die Pein, die der Tod des geliebten Herrn in ihr auslöste zählte.
Süße, quälende Pein.
Minuten. Stunden. Tage ... Zeitlos.
Irgendwann erhob sie sich zitternd auf die Beine. Blass im Gesicht. Der Blick der Person fiel auf ein 50 Zentimeter großes Eiförmiges Objekt das grünlich pulsierte. Im Rhythmus eines schlagenden Herzes. Wankend kam die Person dichter an das Objekt heran und legte die Hände auf die Oberfläche. Es fühlte sich kalt und trocken an. Und man konnte spüren das etwas Lebendiges darin heranreifte.
Nun überlegte die Person was sie jetzt als nächstes machen sollte. Ihr Auftrag lautete, den Abkömmling in Sicherheit zu bringen. So das er in Ruhe heranreifen konnte. Bis es soweit war, dass er das Ziel des dunklen Lords zu einem Ende brachte.
Doch wohin? 
Das Ei, denn nichts anderes war es, saugte Leben aus seiner Umgebung heraus um selber zu wachsen.
Es würde auffallen wenn die Person mit dem Ei zu lange an einem Ort blieb. Tote Landstriche fielen sogar den Muggeln auf und die Person wollte unentdeckt bleiben. MUSSTE unentdeckt bleiben. Sonst wäre der Plan in Gefahr.
Kurz entschlossen apparierte die Person dann mit dem Ei zusammen in die bereits toten Landstriche in Russland. Hier würde sie warten bis es soweit war. Hier würde man sie nicht finden ...
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Re: [ES WAR EINMAL ...] - Von der Schlacht um Hogwarts bis Heute

Beitrag von Forenaccount am Mi Nov 18, 2015 6:03 pm

Ein paar Jahre später


Es war soweit. Die Person atmete schneller. Das Pulsieren war in den letzten Tagen immer schneller geworden. Und mittlerweile glühte es in einem gleichmäßigen ununterbrochenen Ton. Das grüne Licht erfüllte die ganze Hütte mit seinem Licht, so das keine Kerzen oder andere Lichtquellen nötig waren.
Ein leises Knacken war zu hören und man konnte in dem grellen Schein gerade noch so erkennen das sich ein paar feine Risse in der Oberfläche bildeten und sich schnell erweiterten. Immer schneller liefen die Risse über die Oberfläche und dann, mit einem Knall, brach die Schale auseinander.
Auf dem Tisch, auf dem das Ei gelegen hatte, lag nun, mitten in den Schalenbruchstücken und einem leicht klebrigen Schleim ... ein Baby.
Die Person seufzte auf und leise murmelte sie zu sich selbst. "Es ist vollbracht Meister."
Behutsam nahm sie den Säugling auf und machte ihn sauber. Dabei summte sie verträumt vor sich hin. Die Augen des Säuglings öffneten sich und sahen die Person an die daraufhin lächeln musste. "Willkommen in dieser Welt. Du wirst den Weg deines Vaters fortsetzen." Und der Säugling nickte. So als würde er bereits verstehen. Die Augen blickten bereits jetzt wissend drein.
Nun würden sie sich wieder in die Welt der Zauberer hineinbewegen können. Der Säugling musste unter anderen aufwachsen. Um später nicht so auf zu fallen.
Kaum war die Person fertig, den Säugling zu säubern und ein zu kleiden, apparierten sie beide wieder in die Zivilisation zurück.
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Re: [ES WAR EINMAL ...] - Von der Schlacht um Hogwarts bis Heute

Beitrag von Forenaccount am Mi Nov 18, 2015 6:23 pm

Frühjahr 2020


Ein Teil der Siebtklässler waren immer noch mit der Direktorin McGonagall in Frankreich in der dortigen Zauberschule Beauxbatons. Dieses Schuljahr fand das Trimagische Turnier hier statt. 
Nach dem Tode von Dumbledore hatte man beschlossen gehabt, ihm zu Ehren die Freundschaft zwischen den Schulen dadurch oben zu halten, indem man alle fünf Jahre das Turnier durchführte. Die in Hogwarts zurückgebliebenen fieberten dem Ende entgegen und wer der Sieger sein würde. Dieses Jahr würde es sehr knapp werden. Durmstrang und Hogwarts lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen. Nur der Gastgeber selber bräuchte noch ein Wunder um an den anderen beiden Schulen vorbei zu ziehen. Für Professor McGonagall würde es das letzte Schuljahr in Hogwarts sein. Sie würde ihren Abschied nehmen. Und auch andere, langjährige Angestellten gingen.
Während alle Augen auf Frankreich gerichtet waren tat sich etwas zwischen Amerika und Europa. Mitten im Atlantik verdunkelte sich eine Stelle im Wasser. Wurde für Sekunden pechschwarz. Unbemerkt!
Dann war es wieder vorbei. Doch es blieb nicht ohne Auswirkung. In den nächsten Wochen hielten sich große Schlagzeilen in den Muggelzeitungen über das unerklärliche Tiersterben in einem Bereich der See den die Muggel als Bermuda Dreieck kannten ...

Ab hier beginnt nun unsere Geschichte.
Ein neues Jahr beginnt. Ein neuer Schulleiter. Neue Professoren. Neue Schüler.
Was wird Voldemorts Kind planen? Ist es mit an dieser Schule? Oder ist es wo anders?
Was passiert da im Atlantik? Und wird es uns beeinflussen? 
Wir werden sehen!
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